Feuerwehr Viesebeck

Im Jahre 1934 wurde durch Ministeriumserlass  die Gründung von Freiwilligen Feuerwehren geregelt. Daraufhin gründeten 33 Viesebecker Bürger die Freiwillige Feuerwehr Viesebeck. Wehrführer war Wilhelm Leffringhausen bis 1952. Seither hat die Freiwillige Feuerwehr einen festen Platz im Leben der Viesebecker Bürger.

Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 0,20 RM festgesetzt.

In den schweren Jahren des Krieges wurde der Brandschutz in Viesebeck durch eine Frauengruppe sichergestellt. Aber danach ging es an den Neuaufbau und die Viesebecker Feuerwehr wurde wieder aktiv.

 

Im Jahre 1952 wurde Karl Jakob Wehrführer, er blieb es bis 1953.

Den Viesebeckern war auch wieder zum Feiern zumute. 1952 wurde ein Wintervergnügen veranstaltet. Fortan wurde dieses Fest ein regelmäßiger Bestandteil des kulturellen Lebens.

 

1953

Aus der Versammlung am 03.01.53 geht hervor, dass

Eine Löschgruppe besteht aus 21 Mann.

Dazu gehören 1 Brandmeister, 2 Löschmeister und 3 Oberfeuerwehrmänner.

Als Löschmeister wurden gewählt: Gustav Türk und K. Kuhaupt.

Als Oberfeuerwehrmänner Karl Blackert, Adolf Schacht u. K. Markus,

als Sanitäter Heinrich Rost.

 

1954

In der Versammlung wurden Punkte von der Dienstbesprechung in Oelshausen vorgetragen:

Tätigkeit der Feuerwehren im kommenden Winterhalbjahr.

Jede Wehr hat im Monat November eine Alarmübung und einen Unterrichtsabend durchzuführen.

Im Monat Dezember eine Angriffsübung durchzuführen.

Im Monat Januar hat sie die Hydranten zu überprüfen und einen Unterrichtsabend durchzuführen.

Im Monat Februar und März hat sie je eine Schulübung mit Geräten durchzuführen.

Jede Motorspritze soll alle acht Tage mal laufen und mindestens alle 14 Tage einmal Wasser ansaugen.

Die Hydranten und Wasserentnahmestellen müssen von Schnee und Eis freigehalten werden.

Die nachbarliche Löschhilfe muss innerhalb im Umkreis von 7,5 km kostenlos geleistet werden. Die Entfernung geht nicht von der Ortsmitte sondern von der Gemarkungsgrenze aus.

 

 

1955

Karl Möller wurde zum Wehrführer gewählt, davor leitete er die Feuerwehr als Stellvertretender Wehrführer. Die Mitgliederzahl wuchs stetig an. Der Mitgliedsbeitrag 1951 schon 0,40 DM pro Monat. Das zeigt wie rasant die Entwicklung voran ging.

Obwohl die Mittel knapp waren, wurde der Verein mit allem was eine Feuerwehr braucht ausgestattet. In einer Versammlung am 5.11.55 wurde beschlossen von der Haftanstalt Werl 20 Uniformen für die Wehr zu beschaffen. Auch war hier und da viel persönlicher Einsatz und Erfindungsgeist nötig um die erforderlichen Sachen zu beschaffen.

So wurde ein Alter Opel „Blitz“ von der Feuerwehr gekauft und in vielen Stunden zu einem Feuerwehrfahrzeug umgebaut. Ein regelmäßiger Übungsdienst brachte dann auch die Ersten Erfolge, zuerst mittlere Platzierungen bei Wettkämpfen, dann auch schon mal vordere Plätze. Im Knotenbinden wurden „Große Erfolge“ erzielt. 2. Platz beim Wettkampf in Bründersen 1959. In Viesebeck fanden Knotenwettkämpe 1963 statt, wobei die Mannschaft der Viesebecker Wehr den 2. Platz belegte.

 

 

 

1957

Einführung des Feuerwehrausweises für aktive und passive Mitglieder.

Die Wehr hat an auswärtigen Übungen in Martinhagen und Ehringen teilgenommen.

Belegte den 4. u. 5. Platz bei den Wettkämpfen in Martinhagen.

 

1958

Das Wintervergnügen wird am 08.2. durchgeführt.

 

1959

Durchführung eines Wintervergnügens anlässlich des 25 j. Jubiläums.

Die Wehr nahm teil an den Wettkämpfen in Altenhasungen, Naumburg(nicht aktiv) und Ippinghausen.

Eine Theatergruppe hat wohl maßgeblichen Anteil an der Verbesserung der Finanzkraft der Kasse gehabt…

Es wurde eine Fahrt an das Steinhuder Meer, Hannover etc. durchgeführt.

 

1960

keine Brandeinsätze.

Es wurde wiederum das Wintervergnügen ausgerichtet sowie der DRK Hilfszug besichtigt.

Teilnahme an den Kreisverbandstagen in Altenstädt und Landau.

Es wurde eine Tagesfahrt zu den Attendorner Tropfsteinhöhle unternommen.

 

1961

Für 1961 existiert kein Protokoll.

 

1962

Es waren keine nennenswerten Aktivitäten verzeichnet.

 

1963

die Wehr ist dreimal zur Löschhilfe ausgerückt.

Schornsteinbrand am 22.01.

Grasbrand auf der Wünne am 07.04.

Waldbrand im „Hohe Holze“ am 23.05.

Es wurde nochmals ausdrücklich auf die Nutzung der Heustocksonden hingewiesen.

 

1964

gab es 4 Einsätze: Hilfeleistung beim Einsturz einer Hauswand, Hochwasser in Viesebeck und Flächenbrand in der Gemarkung.

Der größte Einsatz folgte bei einem Sägewerkbrand in Wolfhagen.

 

1965

Die Beschaffung einer neuen Motorspritze stand an. Im Jahre 1965 wurde eine TS 8 in Viesebeck vorgeführt.

Weil es in Viesebeck viel Landwirtschaft gab und dadurch viel Heu gelagert wurde, wurde eine Heustocksonde angeschafft.

 

1966

Bau einer Löschwasserzisterne mit 100 cbm Inhalt am Hessenkrug.

Zu einer Großübung im Herbst im Granfeld rückte die Wehr mit 28 Mann aus.

 

1967

es wurde beschlossen den Beitrag für Aktive auf 4DM und für passive Mitglieder auf 5 DM zu erhöhen.

Zu einem Einsatz kam die Wehr nicht. Dafür wurden 2 Übungen durchgeführt.

Als Dank für die geleistete Arbeit hat der Bürgermeister einen Schnellbandagenkasten der Wehr überreicht.

 

1968

Die Wehr kam bei einem Waldbrand im Ischhagen zu Einsatz

Während eines Hauptwasserrohrbruches leistete die Wehr gute Hilfe. Während dieser Zeit der Instandsetzung wurde die Gemeinde vom DRK- Hilfszug mit Trinkwasser versorgt.

Es wurde weiterhin die Beschaffung von Schaumgeräten durch die Gemeinde beschlossen.

 

1969

wurde Karl-Heinz Scheuermann zum Wehrführer gewählt.

Man besuchte die Verbandstage in Elbenberg.

Hier wurden auch die Schaumlöschgeräte an die Wehren übergeben.

Eine Nachteinsatzübung wurde an den Brückenhöfe durchgeführt.

 

1970

Die Wehr nahm an den Verbandstagen in Wolfhagen teil.

 

1972

1973

Helmut Grahlow wurde zum Wehrführer gewählt

Walter Gottmann zum Vorsitzenden.

Die Wehr bekam auch ein neues Fahrzeug.

Ein TSF Ford Transit mit TS 8/8

 

2.3.1974

Feier des 40jährigen Jubiläums im Saal der Gaststätte Hessenkrug.

Es wurde ein neuer Geräteraum eingeweiht, nach dem das alte Spritzenhaus abgerissen wurde.

 

1975

Es wurden 4 alarmmäßige Übungen durchgeführt

2x in Ippinghausen

1x in Leckringhausen

1x in Viesebeck

 

1976

wurde an den Leistungswettkämpfen in Istha teilgenommen sowie ein Aktion saubere Landschaft durchgeführt.

 

1977

wieder zwei Einsätze, ein Schwelbrand und ein Zimmerbrand wurden gelöscht.

An Einsatzübungen nahm die Wehr in Naumburg und Wolfhagen teil.

 

1978

Kfz Brand von Militär Kfz am 10.06. im Wald am Steinberg.

Die ersten Gespräche über die Ausstattung mit Funk wurden geführt.

Die Hess. Brandversicherung führt eine Unfallversicherung für die Feuerwehrleute ein.

 

1979

Am 09.05. ein Waldbrand im Schwarzenberg

Ein Großbrand in Viesebeck am 21.6.79. Die Viesebecker Wehr wurde um 3.21 Uhr Alarmiert. Das Anwesen stand in voller Ausdehnung in Flammen. Die Wehren Wolfhagen und Istha wurden zur Verstärkung angefordert.

Das Anwesen und einige Tiere konnten vor den Flammen nicht mehr gerettet werden.

Vom 30.11. – 02.12. wurde eine Berlinfahrt durchgeführt.

Über die neue Alarmeinrichtung Notruf und Funksirenensteuerung im Stützpunkt Wolfhagen wurde berichtet.

 

1981

übernahm Manfred Grahlow das Amt des Wehrführers.

Gleichzeitig wurde ein Posten, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, geschaffen. Erster Vorsitzender wurde Detlef Türk.

 

1983

Teilnahme an den Wettkämpfen in der Kaserne.

Beginn der jährlichen Durchführung von Einsatzübungen mit Lütersheim und Ehringen

 

1984

Zwei Einsätze im Jahre 1984: Flächenbrand in Viesebeck, und Hochwassereinsatz in Wenigenhasungen und Ehringen.

Die Wehr feierte ihr 50jähriges im großen Festzelt „auf der Lieth“.

 

1985

Keine Einsätze in diesem Jahr

Anschaffung von 4 Atemschutzgeräten

2teilige Steckleiter u.a. Ausrüstungsgegenstände

 

1986

Neuwahlen: der neue Vorsitzende heißt Karl-Heinz Möller. Wehrführer bleibt Manfred Grahlow.

Es eine Jugendwehr mit 10 Jugendlichen gegründet.

Jugendwart wurde Burkhard Kuhaupt.

So konnte man Nachwuchs für die Feuerwehr gewinnen und den Jugendlichen eine Beschäftigung anbieten.

Frauen in die Feuerwehr. 1986 wurden Frauen als Mitglieder aufgenommen.

3 Einsätze waren zu verzeichnen

Katastrophenschutzübung in Sand am 16.05.

Unfall auf der Lütersheimer Straße am 29.05.

Ölschadenbekämpfung in der Kläranlage

Der Jahresbeitrag wurde auf 15,- DM erhöht.

 

1987

Anschaffung eines Tageslichtprojektors

Keine Einsätze in diesem Jahr

 

1988

4 Einsätze

Unfall K92 Richtung Ehringen am 18.04.

Fahrzeugbrand K92 Richtung Gasterfeld am 22.06.

Beseitigung Wespennest am 01.09.

Fahrzeugbrand am 31.12.

Eine Busfahrt in den Bay. Wald vom 08.07. – 10.07.

 

1989

Seit 1989 besteht eine Patenschaft mit der Feuerwehr Hagenah (LK STADE), die durch regelmäßige Besuche und auch persönliche Kontakte geprägt ist.

 

1990

konnte die Feuerwehr ein neues Haus beziehen und bekam ein neues Fahrzeug.

Der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses war eine große Herausforderung für den Verein.  Wo Eigenleistung erbracht werden konnte wurde dies auch getan.

 

 

 

1991

Aus der Landesbeschaffung des Landes Hessen bekam die Wehr ein TSF- W auf

Fahrgestell VW LT 50. Diese Kfz hat einen Wassertank mit 500l Wasser, eine TS 8/8

und eine Schnellangriffseinrichtung.

2 Einsätze waren zu verzeichnen

  1. Keller unter Wasser
  2. Brand Holzstapel in der Steinäcker Straße

Ein Fernseher wurde zu Ausbildungszwecken angeschafft.

 

 

1992

gab es 3 Einsätze,

  1. ein Schornsteinbrand,
  2. ein Zimmerbrand und
  3. Hochwasser in Istha.

Innerhalb des Vereins gründete sich eine Bastelgruppe, die sich in regelmäßigen Abständen trifft.

Die Reinigung des neuen Hauses wurde durch die Frauen der Bastelgruppe übernommen.

Die Wehr unterstützte auch auf dem Hessentag in Wolfhagen.

 

1993

Einsätze

Brandsicherheitsdienst in Niederelsungen

Beseitigung eines Wespennest

2x Keller auspumpen

Ölschadenbekämpfung an der Kläranlage

Besuch der Verbandstage in Wettesingen.

Wanderrally anlässlich des Besuchs unserer Patenfeuerwehr.

Der Jahresbeitrag wurde auf 20,-DM erhöht

 

1994

Weihnachten wurde die Feuerwehr zu einem Schwelbrand in der Wolfhager Straße gerufen.

Durchführung einer Alarmübung in Viesebeck mit Lütersheim und Ehringen.

 

1995

Die Jugendwehr besteht aus 20 Mitglieder 11 Jungen, 9 Mädchen

 

1996

wurde Dieter Grahlow zum Vorsitzenden gewählt.

Frank Düsterwald wurde 1997 zum neuen Jugendwart bestimmt.

 

1998

gab es keinen Einsatz für die Wehr.

 

1999

gab es 5 Einsätze, 3 Brandeinsätze in Viesebeck (2 Zimmerbrände, 1 Schornsteinbrand) und 2 Hochwassereinsätze in Wolfhagen.

Die Wehr belegte bei den Stadtwettkämpfen in Altenhasungen einen ersten Platz.

Erste Ausstattung eines Feuerwehrmannes mit Funkmeldeempfänger.

 

2000

wurde ein Wintervergnügen, das Osterfeuer sowie ein Tag der offenen Tür mit Knotenwettkampf durchgeführt. Ebenfalls nahm die Wehr an den Verbandstagen in Naumburg teil. Die Jugendwehr besteht aus 12 Mädchen und 12 Jungen.

Es war kein Einsatz zu verzeichnen.

Jedoch wurde eine Einsatzübung mit Lütersheim und Ehringen durchgeführt.

 

2001

wurde das Osterfeuer sowie ein Familientag und ein Weihnachtsbaumverkauf ausgerichtet, die Patenfeuerwehr war zu Besuch und an den Verbandstagen in ……..teil.

Die Jugendwehr besteht aus 12 Mädchen und 14 Jungen.

Es wurde das 15 jährige Jubiläum gefeiert.

Stefanie Gerhardt übernahm das Amt des Jugendwartes

Es war kein Einsatz zu verzeichnen.

Jedoch wurden 2 Einsatzübungen durchgeführt,

  1. mit Lütersheim und Ehringen
  2. mit der Stützpunktwehr Wolfhagen.

3 Brandsicherheitsdienste sowie Unterstützung beim Twisteseemarathon und die Teilnahme an den Stadtwettkämpfen standen auf dem Programm.

Weiterhin wurden eine Wanderung sowie eine Mehrtägige Fahrradtour angeboten.

 

 

2002

Das Wintervergnügen wurde durchgeführt.

Die aktive Wehr bestand aus 17 Feuerwehrangehörigen( 16 Mann 1 Frau)

Zu folgenden Einsätzen wurde die Wehr gerufen:

  1. Mai Hochwasser in Istha, Wolfhagen und Ehringen
  2. Juli Hochwasser in Ippinghausen
  3. Juli Keller unter Wasser in Gasterfeld
  4. August Kfz Brand zwischen Viesebeck und Ehringen.

 

Eine Alarmübung mit Lütersheim und Ehringen wurde durchgeführt.

 

2003

Es wurden folgende Aktivitäten durchgeführt:

Osterfeuer, Dorftag, Fahrradtour nach Höxter, Kameradschaftsabend, Weihnachtsbaumverkauf und Winterwanderung. Die Patenfeuerwehr war zu Besuch.

Teilnahme an 100j. Jubiläum in Landau, Kreisverbandstage in Oberelsungen, Kreiserntedankfest in Viesebeck

Die Jugendwehr besteht aus 22 Mitgliedern und hat zum ersten Mal eine Alarmübung in Viesebeck durchgeführt.

Einsätze 2 Hilfeleistungen mit Beleuchtungsanhänger

  1. in Ehlen an der Grundschule am 20. Mai
  2. in Wolfhagen Wohnhausbrand auf dem Teichberg am 21. Sept.

Wir nahmen an zwei Alarmübungen teil

  1. am 19. Sept Krankenhaus in Wolfhagen
  2. am 28. Sept mit Lütersheim und Ehringen

 

 

2004

Es wurden folgende Aktivitäten durchgeführt:

Osterfeuer, Wintervergnügen, eine 2tägige Fahrradtour sowie ein Kameradschaftsabend. Teilnahme an den Kreisverbandstagen in Burghasungen.

Besuch unserer Patenfeuerwehr in Hagenah.

Die Jugendwehr besteht aus 12 Mädchen und 10 Jungen.

Einsätze:

Ausleuchten der Unfallstelle zwischen Viesebeck und Ehringen am 20.05.

2 Alarmübungen

  1. Bahnunfall in Gasterfeld am 30.03.
  2. in Lütersheim mit Ehringen
  3. Atemschutzübung am Brandhaus der Bundeswehr

 

2005

Bewerbung zur Durchführung der Kreisfeuerwehrverbandstage im Jahr 2007 in Viesebeck.

Es wurden folgende Aktivitäten durchgeführt:

Osterfeuer, Dorftag, eine 2tägige Fahrradtour, Winterwanderung sowie ein Kameradschaftsabend.

Teilnahme an den Kreisverbandstagen in Dörnberg.

Besuch unserer Patenfeuerwehr aus Hagenah.

Die Jugendwehr besteht aus 13 Mädchen und 9 Jungen.

Einsätze:

  1. Brandeinsatz am 07.05.
  2. 4 Brandsicherheitsdienste Waldbühne Niederelsungen und Martinsumzug
  3. Bereitstellung Stromerzeugeragregat für das Münsterland am 26.11.
  4. Alarmübung mit Lütersheim und Ehringen

Erstmals wurde eine eigene Vereinssatzung einstimmig beschlossen und der Verein als eingetragener Verein beim Amtsgericht eingetragen.

 

2006

Ralf Pickenhahn wurde zum stv Wehrführer gewählt.

Es wurden folgende Aktivitäten durchgeführt:

Wintervergnügen, Osterfeuer, eine 3tägige Fahrradtour, Winterwanderung, Teilnahme am Jubiläum Spielmannszug WOH sowie ein Kameradschaftsabend.

Teilnahme an den Kreisverbandstagen in Ippinghausen.

Hier wurde uns der Zuschlag für die Verbandstage in 2007 erteilt.

und dem 80j. Jubiläum der FFw Ehringen.

Besuch unserer Patenfeuerwehr in Hagenah.

Die Jugendwehr besteht aus 10 Mädchen und 7 Jungen.

Die JFw nahm teil an einer Fahrt nach Fort Fun und am Kreiszeltlager in Otterndorf

Einsätze:

2 Wespennester am 11.08. und 08.09.

Verkehrsunfall zwischen Viesebeck und Gasterfeld am 08.05.

Personensuche am Krankenhaus am 09.08.

Brandsicherheitsdienst am Kulturzelt.

Zusätzlich fand eine „Heiß Ausbildung“ im Brandcontainer statt.

Eine Übung mit den Nachbarwehren fand nicht statt, dafür wurde ein Film „Nachts wenn alles schläft“ gedreht.

Ein Motorkettensägen Lehrgang für die Masse unserer Fw Angehörigen wurde durchgeführt.

Die Planungen für die Verbandstage 2007 liefen auf Hochtouren.

 

2007

Es wurden folgende Aktivitäten durchgeführt:

Neujahrsempfang, Osterfeuer, erstmalige Ausrichtung der Kreisfeuerwehrverbandstage, Winterwanderung, Helferfete, Weihnachtsbaumverkauf sowie ein Kameradschaftsabend.

Besuch unserer Patenfeuerwehr aus Hagenah.

Die Jugendwehr besteht aus 7 Mädchen und 5 Jungen.

Einsätze:

  1. Beseitigung Sturmschaden K93 am 18.01.
  2. Brandsicherheitsdienst Gewerbeschau am 28.04.
  3. Brandsicherheitsdienst Kulturzelt am 10.06.
  4. Beseitigung Wespennest Hessenkrug am 19.07.
  5. Brand im Altersheim Wolfhagen am 02.10.
  6. Brandsicherheitsdienst am 11.11.

Durchführung einer Alarmübung (Verkehrsunfall mit Brandfolge) in Viesebeck mit Lütersheim und Ehringen.

 

 

 

2008

Michael Boos wurde zum Wehrführer gewählt

Es wurden folgende Aktivitäten durchgeführt:

Neujahrsempfang, Osterfeuer, Fahrradtour nach Marburg

Besuch unserer Patenfeuerwehr in Hagenah zur Gerätehauseinweihung

Teilnahme am Kartoffelfest in Bründersen.

Kameradschaftsabend und Winterwanderung nach Willingen

Teilnahme und Unterstützung der „Rescue Days“ vom 03.10. – 05.10. des Kreisfeuerwehrverbandes „Wolfhager Land“ in der ehem. Pommernkaserne.

Die Jugendwehr besteht aus 9 Mädchen und 5 Jungen.

Einsätze:

  1. Brandsicherheitsdienst Kulturzelt am 21.05.
  2. Traktorbrand am 26.08.
  3. Brandsicherheitsdienst am 11.11.

 

 

2009

Es wurden folgende Aktivitäten durchgeführt:

Neujahrsempfang, Osterfeuer, Fahrradtour

Besuch unserer Patenfeuerwehr in Hagenah zum 75 j. Jubiläum

Teilnahme an den Verbandstagen in Bad Emstal- Sand

Die Jugendwehr besteht aus 9 Mädchen und 5 Jungen.

Einsätze:

  1. Ausleuchten bei Dachstuhlbrand in Naumburg am 07.01.
  2. Ausleuchten bei Gebäudebrand in Oelshausen am 11.04.
  3. Alarmübung in Ehringen mit Ehringen und Lütersheim am 17.04.
  4. Brandsicherheitsdienst Kulturzelt am 06.06.
  5. Brandsicherheitsdienst Kulturzelt am 11.06.

 

2010

Es wurden folgende Aktivitäten durchgeführt:

Osterfeuer, Fahrradtour, Winterwanderung und die Teilnahme an den Kreisfeuerwehrverbandstagen in Wolfhagen.

Besuch bei unserer Patenfeuerwehr in Hagenah anlässlich des 20 jährigen Jubiläums der Patenschaft.

Marcel Mander wurde zum stv Wehrführer gewählt und Mirko Fischer zum Jugendfeuerwehrwart ernannt.

Die Jugendfeuerwehr besuchte das Zeltlager Grömnitz und hatte 5 Neuaufnahmen zu verzeichnen. Bei Knotenwettbewerben wurden gute Ergebnisse erzielt.

Mehrere Übungsabende wurden in der ehem. Pommernkaserne durchgeführt um im Einsatzfalle besser gerüstet zu sein.

 

Neuwahl des Vorstandes:

1 Vorsitzender Alexander Rode

Stv Vorsitzender Steven Markus

Kassierer Tobias Markus

Schriftführer Andreas Hose

 

Einsätze:

1x Schornsteinbrand

1x Gebäudebrand

1x Türöffnung

1x Personensuche

1x Hilfeleistungseinsatz

3x Brandsicherheitsdienste

Eine gemeinsame Alarmübung mit Ehringen und Lütersheim.

 

2011

Im laufenden Jahr wurde eine Winterwanderung, welche uns nach Willingen führte, Osterfeuer 2.0 (das erste konnte aufgrund von Sturmwarnungen nicht durchgeführt werden), Besuch der Kreisfeuerwehrverbandstage in Zierenberg, die alljährliche Fahrradtour, Besuch der Patenfeuerwehr und der Weihnachtsbaumverkauf durchgeführt.

Die aus 9 Mitgliedern bestehende Jugendfeuerwehr unter der Führung von Sven Flörke führte die Knotenwettbewerbe der Stadt Wolfhagen aus, bei diesen Sie den 5.Platz erzielte.

Die Einsatzabteilung besteht aus 22 aktiven und führte neben der Herbstübung auch ein Hohlstrahlrohrtraining und eine Heißausbildung durch. Angesprochen wurde auch die Parkplatzsituation vor dem Gerätehaus.

Manfred Grahlow und Ralf Pickenhahn wurden von den Wehrführern Michael Boos und Marcel Mander als „alte Hasen“ ausgezeichnet.

Insgesamt wurden wir zu 4 Einsätzen gerufen:

 

2x Brandsicherheitsdienste

1x Personensuche

1x Brand in Landwirtschaftlichen Anwesen

 

 

2012

In diesem Jahr führte uns die Winterwanderung bei herrlichem Winterwetter ins benachbarte Volkmarsen, dass traditionelle Osterfeuer stand in diesem Jahr unter keinen guten Stern, es wurde 1 Woche zu früh durch Brandstiftung entfacht. Neben den Besuch der Kreisfeuerwehrverbandstage in Naumburg, nahmen wir auch am Volkstrauertag mit einer Ehrenwache am Ehrenmahl teil. Der Verein besteht aus 120 Mitgliedern und die Einsatzabteilung aus 16 Mitgliedern.

Die Wehrführung bedankte sich bei den „Feuerwehrfrauen“ (Bastelgruppe) für die Jahrelange gründliche Reinigung des Gerätehauses (seit 1992). Desweiteren stand die Neuwahl des Wehrführers an, Michael Boos wurde für die nächsten 5 Jahre einstimmig wiedergewählt.

Seit diesem Jahr gehören wir wieder zum Kats Zug Wolfhagen.

 

Einsätze:

1x Brand des Osterfeuers

1x Mülltonnenbrand

2x Brandsicherheitsdienst

1x Ölspur

Gemeinsame Herbstübung mit Ehringen und Lütersheim.

 

 

2013

Folgende Aktivitäten wurden durchgeführt, Winterwanderung ,Einsammeln der Weihnachtsbäume, die jährliche Fahrradtour, Teilnahme an der Verbandstagen und der Jährliche Weihnachtsbaumverkauf.

 

Einsätze:

1x Insekten

1x Sturmschäden

1x Hochwasser / Überschwemmung

1x Hilfeleistung

1x Schornsteinbrand

 

 

 

 

 

2014

In diesem Jahr haben wir wieder das Osterfeuer und ein Public Viewing zur WM sowie dem Weihnachtsbaumverkauf veranstaltet. Desweiteren wurden wieder der Kreisfeuerwehrverbandstag in Niederelsungen und anlässlich der Fahrzeugübergabe unsere Patenfeuerwehr in Hagenah besucht.

Die Einsatzabteilung besteht aus 17 Mitgliedern welche rund 1070 Stunden bei Einsätzen, Übungen und Lehrgängen geleistet haben. Desweiteren wurden ein Spineboard sowie ein AED angeschafft und daran ausgebildet.

Wiederwahl des stv Wehrführers Marcel Mander.

Durchführung eines Brandschutztages für die Dorfbevölkerung.

 

Einsätze:

1x Hilfeleistung bei Unwettereinsätzen

1x Insekteneinsatz

Eine Alarmübung mit Ehringen und Lütersheim.

 

 

 

2015

Wie in jedem Jahr wurden die Weihnachtsbäume durch die Jugendfeuerwehr eingesammelt.

Die Winterwanderung, das Osterfeuer, die Fahrradtour sowie der Besuch der Kreisfeuerwehrverbandstage in Elbenberg gehörten ebenso wie der Weihnachtsbaumverkauf zum Jahresprogramm. Desweiteren wurde das 25 Jährige Jubiläum der Patenschaft mit einem großen Fest im Saal gefeiert. Die 18 aktiven Mitglieder der Einsatzabteilung haben ca. 1300 Stunden für den Dienst an der Allgemeinheit geleistet.

 

Einsätze:

  1. Kats Einsatz alter Flugplatz Calden
  2. 5 Unwettereinsätze
  3. Insekteneinsatz

 

 

 

 

 

 

2016

Es wurden durch die Jugendfeuerwehr die Weihnachtsbäume eingesammelt.

Das Osterfeuer wurde traditionell durchgeführt, der Besuch an den Kreisfeuerwehrverbandstagen in Ehringen unter dem Motto „zu Gast bei Freunden“ war selbstverständlich. Auch in diesem Jahr besuchten wir unsere Patenfeuerwehr in Hagenah.

Wir führten einen Erste Hilfe Tag für die Dorfbevölkerung durch.

Manuel Pickenhahn wurde zum 2 stv Wehrführern gewählt.

Seit diesem Jahr sind wir im Sonderalarm der Flüchtlingsunterkunft in der Pommernkaserne integriert.

Marcel Mander und Reiner Schacht führen die Jugendfeuerwehr, hier wurde in diesem Jahr Mitgliederwerbung in Viesebeck und Gasterfeld gemacht. Die Jugendfeuerwehr besteht zurzeit aus 5 Mädchen und 3 Jungs.

 

Einsätze:

1x Brand (BMA Asylunterkunft)

1x Insekten

1x Brand (BMA Asylunterkunft)

1x Brand (BMA Asylunterkunft)

1x Brand (BMA Asylunterkunft)

1x Hilfeleistung ( Bereitstellung Stützpunkt)

1x Brand (BMA Asylunterkunft)

1x Brand (BMA Asylunterkunft)

1x Tragehilfe Rettungsdienst

1x Brandsicherheitsdienst Branchenfenster

seit 2014 Marco Seumer

Der Brand von 1907

Bezirksbrandmeister in Wolfhagen, wie auch Ortsbrandmeister war 1907 Bürgermeister Rudolf Arnold Schneider (1902-1914) geb.: 22.01.1856 in Kassel, gest.: 03.07.1932 in Wolfhagen. (s. Dr. Görlich: Gesch. v. W.) Wolfhagen, den 12.12.1907, 1) An das Königliche Amtsgericht, hier betrifft: Brand in Ippinghausen am 11.Dezember 1907—————-

Dem Königlichen Amtsgericht berichte ich Nachstehendes.

Beim gestrigen Brande in Ippinghausen fiel mir plötzlich ein starker Petroleumgeruch im Hausflur auf. Ich ging dem Geruch nach, öffnete die vom Hausflur nach dem Stall führende Tür und stand plötzlich einem Mann gegenüber, wie ich nachträglich erfuhr, dem Sohn des Bürgermeisters S. In einem links vom Eingang befindlichen Raum lagert ein großes Zink-Petroleumfass, welches infolge gewaltsamer Beschädigung auslief. Direkt vor dem Fasse, aber das Petroleum noch nicht berührend, lag etwa eine Hand voll Stroh, welches eben erst angesteckt sein musste. Ich sagte dem S. sofort die Tat ins Gesicht, er bestritt dieselbe jedoch. Wenn ich auch nicht gesehen habe, dass er das Stroh angesteckt, so liegt es für mich klar auf der Hand, dass S. es getan hat, oder es muß unbedingt den Täter gesehen haben. Jedenfalls musste er das Feuer ausmachen. Dass er dies nicht getan hat, dürfte wohl für die Täterschaft sprechen.

Kurz danach kam ich plötzlich die nach der Wirtsstube führende kleine Treppe hinauf und sah wie derselbe S. einen hölzernen Wirtstuhl in das im ersten Stock glimmende Feuer warf. Ich fasste ihn als Täter, wurde aber von einigen bei S. befindlichen Leuten darunter dessen Bruder Wilhelm fortgerissen, Wilhelm S. rief uns zu: “Lassen Sie meinen Bruder gehen, der ist es nicht gewesen. “Dass es Heinrich S. gewesen ist, kann ich eidlich bekräftigen. Außerdem nenne ich als Zeuge Hermann S.

Kurz nachdem ich den Stuhl aus dem Feuer gezogen, fand ich abermals einen völlig unversehrten Stuhl beim Feuer, welchen ich ebenfalls entfernte.

Nach diesen Vorfällen war ich überzeugt, dass der Brand absichtlich genährt werden sollte und beobachtete insbesondere das Petroleum – Lager. Auf einmal sah ich den Zimmermeister Heinrich H. aus der nach der Straße führenden Stalltür kommen. Nichts gutes ahnend, ging ich nach dem Stall, aus welchem mir einige Leute entgegenliefen, darunter der Schmied Jakob S. Durch einen Blich in den Stall überzeugte ich mich, dass auch hier durch Anstecken von Stroh Feuer angelegt war. Um den Täter zu ermitteln, fasste ich den S. und forderte ihn auf, mir die Namen der Leute zu nennen, welche bei ihm waren. Mit den Worten: “Lassen Sie mich gehen, Sie mögen sein was Sie wollen !“ bedrohte er mich mit erhobener Faust und wäre er sicher zu Tätlichkeiten übergegangen, wenn mir nicht Gendarm J. zu Hilfe geeilt wäre.

Im Stalle hatte keiner etwas zu tun und liegt klar auf der Hand, dass die betreffenden Leute denselben nur betreten haben, um das Feuer weiter anzulegen. Etwa 10 Minuten nach diesem letzten Vorgange, benachrichtigte mich ein Ippinghäuser, ich sollte mal in den Stall sehen, das Feuer sie nicht angelegt, sondern die Decke sei durchgebrannt. Letzteres war zwar nicht der Fall, jedoch fand ich, dass absichtlich ein Loch in die Decke gehauen war, außerdem lag ein zusammengeschlagenes Fass und andere Holzstücke in der Nähe des Feuers um jedenfalls als Nahrung zu dienen.

Ich bemerkt noch, dass anscheinend überall in den Stuben der Brand künstlich genährt wurde um das ganze Gebäude einäschern zu lassen. Als Zeugen nenne ich : 1. Fuhrmann Moses B. und 2. Gendarm J.; beide zu Wolfhagen. 3. Förster St. Zu Ippinghausen.

2.) An das Königliche Landratsamt, hier: gleicher Bericht wie zu 1.) mit nachstehendem Zusatz:

Vom Vorstehendem habe ich heute dem königlichen Amtsgericht Bericht erstattet und als Zeugen die 1. Fuhrmann Moses B. und 2. Gendarm J.; beide zu Wolfhagen – 3. Förster St. Zu Ippinghausen benannt. Ferner berichte ich:

Nachdem mir um 7 ¾ Uhr vormittags die Benachrichtigung vom Brande zugegangen, fuhr ich sofort hin.  An der Brandstelle angelangt, traf ich meine Anordnungen, da in keiner Beziehung sachgemäß vorgegangen war. Die auf dem Försterhofe postierte Spritze war in Tätigkeit, ohne irgend eine Wirkung zu veranlassen, dahingegen sollte kräftig eingerissen werden, welchem ich mich energisch widersetzte. Der ganze ausgebreitete Brandherd bot ein überzeugendes Bild, dass überall versucht war, den brand zu schüren und weiter auszubreiten.

Ganz allein auf mich angewiesen – Bürgermeister S. hatte ich noch nicht wahrgenommen, der Brandmeister B. war verreist – telephonierte ich sofort nach den beiden Gendarmerie – Wachtmeistern, welche kurz darauf auch eintrafen. Insbesondere kann Wachtmeister J. meine sämtlichen Angaben bestätigen.

Infolge Ausgleitens zog ich mit eine äußerst schmerzhafte Muskelzerrung zu, welche mich gegen 10 ½ Uhr nötigte, nach Hause zu machen. Ich ordnete vorher aber noch das Einreißen des Gebäudes bis auf den untersten Stock an und bat die Gendarmen, die genaue Befolgung meiner Anordnungen zu überwachen.

Der Landwirt Heinrich T. wurde von mit wiederholt aufgefordert mehrer im Hausflur liegende brennende Holzstücke zu entfernen, ohne dass er meiner Aufforderung nachkam. Hinter meinem Rücken stieß er die Drohung aus: „ Ich schmeiße den Hund über den Kopf, dass er verreckt, der Wolfhager Kerl.“ – Zeuge: Privatmann Hermann K..

Eine späteren Aufforderung leistete T. wieder keine Folge, äußerte , er sei Retter, andere Arbeiten gingen ihm nichts an.

Nachdem ich nachmittags gegen 2 34 Uhr mit Herrn Amtsrichter G. wider auf der Brandstätte eintraf, war der größte Teil der Ippinghäuser Feuerwehr betrunken, manche taumelten nur. Durch Wachtmeister J. erfuhr ich dann, dass  die Wolfhager – und Naumburger – Feuerwehr angefordert sei.  Meine Anordnungen auf der Brandstätte fanden keine Beachtung. Als dann die Bründerser Spritze eintraf, wurden derselben überall Schwierigkeiten bereitet, ihre Spritze mit Wasser zu versehen.

Feuereimer wurden weggenommen, sogar vom Bradmeister selbst und sogar in einem Hause der Durchgang zum Bache verweigert, so dass ich gezwungen war Herrn Amtsrichter G. zum Einschreiten zu bitten. Als dann die Wolfhager Wehr eintraf und ich anordnete, dass diese die Bedienung der Ippinghäuser Spritze, deren Mannschaft größtenteils betrunken war, übernehmen sollte, erklärte mit der übrigens nüchterne stellvertretende Brandmeister H., er würde mit seinen Leuten nichts mehr tun, wenn die Wolfhager an ihre Spritze kämen.

Auf Ansuchen des Gastwirtes M. beorderte der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wolfhagen sämtliche Mannschaften zur Abräumung eines Holzhaufens beim Müller´schen Saal. An Ort und Stelle angelangt, verweigerte der stellvertretende Brandmeister H. den Wolfhager Mannschaften den Zutritt. Überall wurden versteckte Drohungen laut, weil auswärtige Feuerwehren gerufen seien.

Der vorgenannte T. äußerte: „Was wollen die Wolfhager Scheißköpfe hier, wir haben bei dem bisschen Brand selbst nicht zu tun !“ Ich bitte die Bestrafung des T. zu veranlassen und stelle bezüglich meiner Person hiermit Strafantrag wegen Beleidigung.

Bezirksbrandmeister